Was ist klinisch-psychologische Diagnostik?
In der klinisch-psychologischen Diagnostik werden konkrete Fragestellungen wie Ängste, Leistungsschwierigkeiten oder Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen beantwortet, um abzuklären, ob weiterer Behandlungsbedarf besteht. Aufbauend darauf kann dann die klinisch-psychologische Behandlung oder die Psychotherapie erfolgen.
Ablauf der Diagnostik
Neben dem Einsatz von standardisierten Tests und projektiven Verfahren kommen der Verhaltensbeobachtung und dem ausführlichen Gespräch wichtige Stellenwerte zu. Nach der diagnostischen Phase wird der Befund mit den Familien eingehend besprochen, um so die nächsten notwendigen Schritte, Veränderungsvorschläge und Interventionen einzuleiten.
Kostenloses Angebot
Die Durchführung im möwe Kinderschutzzentrum erfolgt auf ärztliche Zuweisung und wird über Leistungsverträge mit den Sozialversicherungen abgerechnet. Somit ist diese Leistung für die Klient*innen kostenlos.
Entwicklungdiagnostik
Zusätzlich bieten wir im Rahmen der Kompetenzstelle Entwicklungsdiagnostik Familien einen niederschwelligen und raschen Zugang zu klinisch-psychologischer bzw. gesundheitspsychologischer Diagnostik bei Fragestellungen rund um die Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern und Eltern-Kleinkind-Interaktionen an.
FAQ zu klinisch-psychologischer Diagnostik
Die klinisch-psychologische Diagnostik zielt nicht darauf ab Kinder und Jugendliche zu konkreten Vorfällen zu befragen. Vielmehr versuchen wir durch Gespräche mit den Kindern und Jugendlichen sowie den Eltern bzw. Bezugspersonen, durch Verhaltensbeobachtung und die Vorgabe von Testverfahren uns ein umfassendes Bild von den Kindern und Jugendlichen zu machen, um so Empfehlungen für die weitere Behandlung zu entwickeln.
Nein, da mehrere Termine mit den Eltern, dem Kind/ Jugendlichen sowie eine Befundbesprechung stattfinden. Eine genaue Dauer der klinisch-psychologischen Diagnostik kann im Vorhinein nicht festgelegt werden und ist je nach Fragestellung sehr individuell.
Wir versenden den Befund an die Obsorgeberechtigten. Dieser kann dann zur Vorlage bei den behandelnden Klinischen Psycholog*innen oder Psychotherapeut*innen verwendet werden.